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13.01.2012: B9-Nadelöhr entscheidend für Flüssigkeit des Verkehrs und wirtschaftliche Entwicklung im

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MdB Hagemann und MdL Guth laden DB-Bevollmächtigten nach Worms ein

Worms, 13. Januar 2012
201201bahn_wagner_worms_unterfuehrungDer Ausbau der B9 in Worms schreitet weiter voran und voraussichtlich ab April 2012 (in Abhängigkeit von der Witterung)ist auch das 520 Meter lange Teilstück von der Kreuzung Petrus-Dorn-Straße in Richtung Süden vierspurig befahrbar. Gestoppt wird der verbesserte Verkehrsfluss jedoch nach wie vor durch das Nadelöhr Eisenbahnbrücke an der Doktor-Otto-Röhm-Straße, das ebenfalls ausgebaut werden muss. Um dieses wichtige Projekt voranzubringen, haben der Bundestagsabgeordnete Klaus Hagemann und sein Landtagskollege Jens Guth (beide SPD) den für Rheinland-Pfalz und das Saarland zuständigen Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn AG, Udo Wagner, nach Worms eingeladen. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Michael Kissel und dem stellvertretenden Leiter des Landesbetriebes Mobilität Worms (LBM), Martin Schafft, wiesen Hagemann und Guth gemeinsam mit OB Kissel auf die Notwendigkeit des Ausbaus bei einem Termin vor Ort hin.

„Der vollständige Ausbau der B9 ist eng mit der wirtschaftlichen Entwicklung des Wormser Nordens verknüpft und komplettiert die Maßnahmen rund um den Bau der zweiten Rheinbrücke", erläuterte Oberbürgermeister Michael Kissel die Bedeutung dieser Baumaßnahme. Der LBM leiste mit dem abschnittsweisen Ausbau der B 9 wichtige Beiträge, aber das Nadelöhr der Eisenbahnbrücke bleibe ein unerträgliches Hemmnis für einen durchgängig reibungslosen Verkehrsfluss und müsse dringend aufgeweitet werden, so Kissel.

Udo Wagner zeigte angesichts von täglich 20.000 Fahrzeugen, darunter viele Lastwagen, Verständnis für das Anliegen. Noch sei jedoch unklar, wer welche Kosten des sowohl technisch als auch finanziell hochkomplexen Projektes tragen wird. Die Bahn und der LBM führen hierzu aktuell intensive und konstruktive Gespräche. „Letztlich zahlt jedoch das Bundesverkehrsministerium, das hierfür, entweder über die Bahn- oder die Straßenseite, die Mittel bereitstellen muss", verdeutlichte MdB Hagemann, der hofft für diese Frage eine schnelle Lösung zu finden. In der gegenwärtigen Phase lassen sich die Kosten nur schwer beziffern, jedoch schätzt der LBM diese für die Maßnahmen an der Brücke und der Straße auf über 10 Millionen Euro. Dabei soll die Brückenunterführung auf etwa 38 Meter aufgeweitet und somit mehr als verdoppelt werden. „Wir werden den Ausbau der B9 und insbesondere der Brücke weiterhin eng begleiten und uns für eine möglichst schnelle Lösung einsetzen. Auch der Stadtrat hat sich im vergangenen Jahr auf Antrag der SPD-Fraktion für den baldigen Ausbau ausgesprochen", betonte Jens Guth. Für den Ausbau der Kreuzungen Am Gallborn und Fahrweg werden derzeit die planerischen Voraussetzungen geschaffen, berichtete Schafft. Einen Zeitpunkt für den Baustart hänge vom zur Verfügung stehenden Finanzvolumen für das laufende Jahr 2012 ab.

Carina Schwarz

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