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Unterschrift von Klaus Hagemann

22.12.2009: Studieren mit Berufserfahrung Drucken E-Mail
MdB Hagemann ermutigt zur Bewerbung für Aufstiegsstipendien des Bundes/ Neue Runde gestartet

Berlin, 22. Dezember 2009.
Die nächste Runde des Programms „Aufstiegsstipendien“, mit dem beruflich Begabte Stipendien des Bundes für ein Hochschulstudium erhalten können, ist jetzt gestartet. Darauf weist der SPD-Bundestagsabgeordnete Klaus Hagemann hin, der im Haushaltsausschuss für den Etat des Bildungs- und Forschungsministeriums als Hauptberichterstatter verantwortlich ist.


Bewerben können sich für die Stipendien Frauen und Männer mit einer Berufserfahrung von mindestens zwei Jahren und mit einem sehr guten Berufsabschluss, so der SPD-Abgeordnete. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten bekommen einkommensunabhängig bei einem Vollzeitstudium aktuell monatlich 650 Euro plus 80 Euro Büchergeld. Zusätzlich wird eine Betreuungspauschale von 113 Eu-ro für Kinder gewährt, die das zehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Im Falle eines berufsbegleitenden Studienganges erhalten die Stipendiaten jährlich 1.700 Euro für die Kosten, die durch das Studium entstehen, skizziert MdB Hagemann die aktuellen Fördersätze.

Interessenten können sich bei der Stiftung Begabtenförderungswerk berufliche Bildung um ein Stipendium bewerben. Die Frist für die Online-Bewerbung läuft bis 9. Februar 2010. Nähere Information sind im Internet unter www.aufstiegsstipendium.info zu finden. Über diese Seite können sich Interessierte auch direkt bewerben.

Unter dem Motto „Aufstieg durch Bildung“ wurde das überaus erfolgreiche Stipendienprogramm bereits in der vergangenen Wahlperiode gestartet, um zum einen die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Ausbildung zu erhöhen, erläutert der SPD-Abgeordnete den Hintergrund dieser Qualifizierungsinitiative. So kann beispielsweise der Anlagemechaniker mit einer Bundesförderung zum Ingenieur für Maschinenbau werden oder die Steuerfachangestellte zur Betriebswirtin ausgebildet werden. „Zum anderen wollten und wollen wir damit den künftig wachsenden Fachkräftebedarf in Deutschland sichern“, so MdB Hagemann weiter. „Ich würde mich daher freuen, wenn möglichst viele beruflich Begabte aus dem südlichen Rheinhessen die Möglichkeiten nutzen und sich um ein Stipendium bewerben würden“, erklärt der SPD-Abgeordnete abschließend.