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| 09.02.2010: Zukunft der Jobcenter: CDU muss ihren Worten Taten folgen lassen |
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MdB Hagemann fordert für Mitarbeiter und Arbeitslose zügige Lösung
Berlin/Worms/Landkreis Alzey-Worms,
09. Februar 2010 Eine Verfassungsänderung, die die Jobcenter in ihrer jetzigen Form absichert, wird von der SPD schon lange gefordert. Endlich hat nun die CDU erkannt, dass das der richtige Weg ist. Und die Zeit drängt. Ende 2010 läuft die Rechtsgrundlage für die Jobcenter aus. Auch das Jobcenter Worms spürt den Zeitdruck. „Wir haben schon alle möglichen Varianten durchgespielt. Aber für Umgestaltungen – die hoffentlich nicht eintreten - brauchen wir nun mal ausreichend Vorlaufzeit“ so Scherer. „Jetzt muss die CDU ihren Worten auch Taten folgen lassen. Im Interesse der Langzeitarbeitslosen und der in den Jobcentern tätigen Mitarbeiter müssen wir sehr zügig zu einer Lösung kommen“, fordert Hagemann. Die SPD ist gesprächbereit und bietet ihre Hilfe in der Umsetzung der notwendigen Verfassungsänderung an. Bereits im Dezember hatten die Sozialdemokraten Vorschläge als Gesetzesentwürfe in Bundestag und Bundesrat eingebracht. Auf deren Basis kann eine Lösung erarbeitet werden. „Strukturen, die über fünf Jahre erfolgreich aufgebaut wurden, müssen erhalten bleiben. Hierüber wünschen sich Kunden und Mitarbeiter möglichst bald Klarheit“, erklärt Harbauer gegenüber dem SPD-Parlamentarier. Hagemann verspricht sich hier für eine schnelle Lösung im Sinne der betroffenen Menschen einzusetzen Besonders informierte sich Hagemann auch über die Situation der Jugendlichen auf dem Arbeitsmarkt. In der „kritischen Gruppe“ der 15 bis 25 Jährigen ist im Vergleich zu 2008 die Zahl der Bezieher von Arbeitslosengeld II deutlich gestiegen. Harbauer und Scherer nennen fehlende Qualifikation als maßgeblichen Grund für Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen. Ein weiteres Problem ist die hohe Zahl der sogenannten „Aufstockern“. Das sind Menschen, die Vollzeit arbeiten und dennoch nicht genügend verdienen um davon leben zu können. Unterstützt werden sie vom Jobcenter, also indirekt vom Steuerzahler. Hagemann plädiert deshalb für die Einführung von Mindestlöhnen. Um die Kommunen kurzfristig weiter zu entlasten, treten Klaus Hagemann und die SPD außerdem dafür ein, dass der Bund zusätzlich und befristet auf zwei Jahre seine Beteiligung an den Kosten der Unterkunft um drei Prozent anhebt. Das ergäbe 400 Millionen Euro Ersparnis für die kommunalen Haushalte pro Jahr.
Carina Schwarz
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